Internationale Aktion gegen die Beschneidung von Mädchen und Frauen

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Wer ist betroffen?

In fast 30 afrikanischen Ländern wird die weibliche Genitalverstümmelung heute praktiziert. Die Praktik kommt zudem in einigen asiatischen (Malaysia, Indonesien) und arabischen Ländern vor (darunter Jemen, Oman, Saudi-Arabien, Irakisch-Kurdistan).

Die Zahl der verstümmelten Mädchen und Frauen wird von der Weltgesundheits-organisation auf 100 bis 140 Millionen geschätzt. Jährlich werden etwa drei Millionen Mädchen beschnitten. Sie sind zwischen sieben Tagen und vierzehn Jahren alt, meist vier bis acht Jahre.

Auch in Europa, Amerika und Australien leben Opfer weiblicher Genital-verstümmelung. In Deutschland gibt es nach Schätzungen rund 30.000 betroffene Frauen. In ihren Familien sind rund 6.000 Mädchen von Verstümmelung bedroht.

 

Überblick zur Verbreitung in Afrika: